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Bayern 2

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Eins zu Eins. Der Talk

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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Gedanken zum Tag

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Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur Zwischen 6.05-6.30 Uhr: Zum Reformationstag Markus Kaiser 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.00 Uhr
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08.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Bayerische Kraftplätze: Der Friedhof Von Ulrich Zwack Selbstverständlich war Tom Sawyer kein Bayer, aber Friedhöfe hatten auch für ihn eine besondere Bedeutung. So ist es sicher kein Zufall, dass sein Widersacher "Indianer Joe" ausgerechnet auf einem nächtlichen Gottesacker einen Mord beging. Denn wenn sich irgendein Ort ganz besonders für Gruselszenarios jedweder Art eignet, dann ist das zweifellos die letzte Ruhestätte Verstorbener ... Aber der Friedhof kann auch für völlig andere Dinge stehen. Bereits die Neandertaler pflegten ihre Toten rituell zu bestatten. Historische Begräbnisfelder und Nekropolen geben Auskunft über die Vorstellungen und Lebensumstände früherer menschlicher Gesellschaften. Auch heute sind Friedhöfe nicht nur Stätten der Trauer und der Trauerbewältigung, sondern haben darüber hinaus eine soziale Funktion - etwa indem sie durch das gezielte Zurschaustellen von Grabprunk die hohe gesellschaftliche Stellung des Verstorbenen und/oder seiner Nachfahren bekunden. Oder aber mit bescheidenen Grabstätten und anonymen Urnenfeldern davon zeugen, dass der Tod ein finaler Gleichmacher ist. Als Biotope und Naherholungsstätten laden sie zu Spaziergängen und innerer Einkehr ein. In Gestalt von Soldatenfriedhöfen halten sie das öffentliche Gedächtnis an schlimme Zeiten am Leben. Andererseits kann der regelmäßige Besuch eines Individualgrabs Trost spenden und die persönliche Verbundenheit mit dem Verstorbenen aufrechterhalten. Die Grabpflege wiederum ist für manche Zeitgenossen nichts als eine lästige Pflicht und ein leidiger Kraftakt. Mangels einer Wünschelrute hat sich Ulrich Zwack mit dem Mikrofon auf die Suche nach dem Kraftplatz Friedhof begeben. BR 2020

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Bayern 2 am Samstagvormittag

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Zeit für Bayern

Zwischen Verehrung und Verachtung Die evangelische Kirche und die Heiligen Von Ulrike Lefherz "Schwindel im Skriptorium" Mittelalterliche "Fake News" aus dem Kloster St. Emmeram Von Eva Demmelhuber Wiederholung um 21.05 Uhr Zwischen Verehrung und Verachtung Die evangelische Kirche und die Heiligen Von Ulrike Lefherz In der evangelischen Kirche sind alle heilig. Die protestantische Lehre unterscheidet nicht zwischen Kanonisierten und allen anderen Gläubigen. Doch die "klassischen Heiligen", die "katholischen Heiligen" sind trotzdem da. Schließlich ist die evangelische Kirche aus der katholischen hervorgegangen. Zum Zeitpunkt der Reformation, genauso wie heute, stellt sich die Frage: Wie gehen Protestantinnen und Protestanten mit Heiligen-Statuen, mit Bildnissen und mit Reliquien um? In Luthers Zeit wurden in vielen - aber nicht allen - Kirchen diese Symbole der alten Glaubenslehre verbannt, gar zerstört. Trotzdem gibt es bis heute Spuren der Heiligen in den evangelischen Gemeinden. Und der Wille ist da, mit diesen Glaubenszeugnissen respektvoll umzugehen, auch wenn sie nicht zum eigenen Glauben gehören. "Schwindel im Skriptorium" Mittelalterliche "Fake News" aus dem Kloster St. Emmeram Von Eva Demmelhuber Fake News im 11. Jahrhundert und noch dazu produziert von Mönchen! Kaum einer kennt die Geschichte vom kunstvoll und äußerst raffinierten Coup des Klosters St. Emmeram in Regensburg. Es ist die Zeit, als Kaiser Heinrich II. das Bistum Bamberg gründet. Da Ruhm und Bedeutung des Klosters abnehmen, der Benediktinerabtei der Ruf als "wichtigstes geistiges Zentrum" streitig gemacht wird, muss in der Sache unbedingt "etwas unternommen" werden. Ein neuer Schutzpatron von Weltrang muss her, der Ruhm und Ehre mehren und vor allem durch Schenkungen und Pilger Geld in die leere Klosterkasse spülen soll. Die Wahl fällt auf den Pariser Bischof Dionys, dem ersten Bischof der Stadt, der noch ein Schüler des Apostel Paulus war, der zu den 14 Nothelfern gehört, der Frankeichs Nationalheiliger und Schutzpatron der fränkischen Könige ist, ein Superheiliger also. Dass Dionys eigentlich in Paris begraben liegt, stört die Emmeramer Mönche wenig. Mit unbeschreiblichem Aufwand inszenieren sie einen Reliquienfund, fälschen Inschriften und erfinden eine unerhörte Geschichte vom Raub der heiligen Gebeine aus Paris, die sogar durch ein päpstliches Schreiben bestätigt wird. Ein spannender Mittelalter-Krimi, in dem zwar kein Mord passiert, aber an Erfindungsgeist und Raffinesse kaum zu überbieten ist.

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioFeature

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Wiederholung am Mittwoch, 14.05 Uhr

14.30 Uhr
Nahaufnahme

Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Das Lied von Bernadette Von Franz Werfel Mit Robert Graf, Walter Richter, Edith Schultze-Westrum, Solveig Thomas, Ursula Herwig, Joachim Friedrich und anderen Bearbeitung: Richard Miller, Fred von Hoerschelmann Regie: Heinz-Günter Stamm BR 1959 Das an Asthma leidende Mädchen Bernadette lebt Mitte des 19. Jahrhunderts in dem kleinen französischen Dorf Lourdes. Auf der Suche nach Holz hat sie eines Nachmittags an einem Fluss eine weibliche Heiligenerscheinung, die sie dazu auffordert, mit ihr den Rosenkranz zu beten. Ihre Begegnung sorgt im Ort für Unruhe, die Bewohner fürchten um den Ruf des Dorfes und selbst die Kirche hält sich bedeckt. Bernadettes Wunsch, die ihr erschienene Dame wiederzusehen, überwiegt jedoch jeden Zweifel. Als die Dame ihr aufträgt eine Quelle zu suchen, die eine heilsame Wirkung hat, wird Lourdes zu einem Wallfahrtsort. Franz Werfel selbst hörte die wundersame Geschichte der heiligen Bernadette Soubirous als er 1940, geflüchtet vor den Nationalsozialisten, für mehrere Wochen Herberge in Lourdes fand. Er gelobte, falls er die Flucht überlebe, ein Buch über die Heilige zu schreiben. Franz Werfel (1890-1945), deutschsprachiger Schriftsteller. 1938 Flucht aus dem Nationalsozialistischen Deutschland nach Lourdes. 1940 Emigration in die USA. Ab 1941 amerikanischer Staatsbürger. Werke unter anderen Verdi. Roman der Oper (1924), Die vierzig Tage des Musa Dagh (1933), Stern der Ungeborenen (1945).

16.33 Uhr
Bayern 2-Playlist

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
Jazz & Politik

Moderation: Lukas Hammerstein Musikauswahl: Roland Spiegel

17.55 Uhr
Zum Sonntag

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Weltempfänger

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Megafon Von und mit Ursel Böhm und Anne Buchholz

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Eine seltsame Kindheit an der Pegnitz Die Unterführung Erzählt in mittelfränkischer Mundart von und mit Matthias Egersdörfer Eine seltsame Kindheit an der Pegnitz: die Unterführung Matthias hat seine Oma sehr lieb. Oft sitzt er neben ihr auf dem Sofa. Die Oma erzählt ihm dieses Mal eine Geschichte über einen schlimmen Unfall bei dem es laut kracht. (Erzählt in mittelfränkischer Mundart)

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
radioSpitzen

Kabarett und Comedy Zugespitzt - Der satirische Monatsrückblick von Lars Reichow "Angespitzt" - Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Zeit für Bayern

Zwischen Verehrung und Verachtung Die evangelische Kirche und die Heiligen Von Ulrike Lefherz "Schwindel im Skriptorium" Mittelalterliche "Fake News" aus dem Kloster St. Emmeram Von Eva Demmelhuber Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Zwischen Verehrung und Verachtung Die evangelische Kirche und die Heiligen Von Ulrike Lefherz In der evangelischen Kirche sind alle heilig. Die protestantische Lehre unterscheidet nicht zwischen Kanonisierten und allen anderen Gläubigen. Doch die "klassischen Heiligen", die "katholischen Heiligen" sind trotzdem da. Schließlich ist die evangelische Kirche aus der katholischen hervorgegangen. Zum Zeitpunkt der Reformation, genauso wie heute, stellt sich die Frage: Wie gehen Protestantinnen und Protestanten mit Heiligen-Statuen, mit Bildnissen und mit Reliquien um? In Luthers Zeit wurden in vielen - aber nicht allen - Kirchen diese Symbole der alten Glaubenslehre verbannt, gar zerstört. Trotzdem gibt es bis heute Spuren der Heiligen in den evangelischen Gemeinden. Und der Wille ist da, mit diesen Glaubenszeugnissen respektvoll umzugehen, auch wenn sie nicht zum eigenen Glauben gehören. "Schwindel im Skriptorium" Mittelalterliche "Fake News" aus dem Kloster St. Emmeram Von Eva Demmelhuber Fake News im 11. Jahrhundert und noch dazu produziert von Mönchen! Kaum einer kennt die Geschichte vom kunstvoll und äußerst raffinierten Coup des Klosters St. Emmeram in Regensburg. Es ist die Zeit, als Kaiser Heinrich II. das Bistum Bamberg gründet. Da Ruhm und Bedeutung des Klosters abnehmen, der Benediktinerabtei der Ruf als "wichtigstes geistiges Zentrum" streitig gemacht wird, muss in der Sache unbedingt "etwas unternommen" werden. Ein neuer Schutzpatron von Weltrang muss her, der Ruhm und Ehre mehren und vor allem durch Schenkungen und Pilger Geld in die leere Klosterkasse spülen soll. Die Wahl fällt auf den Pariser Bischof Dionys, dem ersten Bischof der Stadt, der noch ein Schüler des Apostel Paulus war, der zu den 14 Nothelfern gehört, der Frankeichs Nationalheiliger und Schutzpatron der fränkischen Könige ist, ein Superheiliger also. Dass Dionys eigentlich in Paris begraben liegt, stört die Emmeramer Mönche wenig. Mit unbeschreiblichem Aufwand inszenieren sie einen Reliquienfund, fälschen Inschriften und erfinden eine unerhörte Geschichte vom Raub der heiligen Gebeine aus Paris, die sogar durch ein päpstliches Schreiben bestätigt wird. Ein spannender Mittelalter-Krimi, in dem zwar kein Mord passiert, aber an Erfindungsgeist und Raffinesse kaum zu überbieten ist.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Susan Bernofsky, Übersetzerin Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr "The Magic Mountain" bestimmt gerade ihr Leben. Sie taucht ein in Thomas Manns Zauberberg. Vor 30 Jahren ist sie der Liebe wegen Übersetzerin geworden: Aus Liebe zur deutschen Sprache. Wenn die New Yorkerin gerade nicht über einem Buch sitzt, engagiert sie sich im amerikanischen Wahlkampf.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
radioJazznacht

"Spielen als wäre es das letzte Mal" - Zum 90. Geburtstag des Tenorsaxophonisten Booker Ervin Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle "Jedesmal wenn ich spiele, versuche ich zu spielen, als wäre es das letzte Mal", hat er bekannt. Wäre er nicht vor 50 Jahren verstorben, hätte der bluesige "texas tenor" mit den intensiven Improvisationen und dem unverwechselbaren "cry" am 31. Oktober seinen 90. Geburtstag gefeiert. Für die Sendung wurde aus den meisten seiner Alben unter eigenem Namen je ein Stück ausgewählt; die chronologische Anordnung zeigt seine Entwicklung vom erdigen R & B-Saxophonisten zum modalen Improvisator. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Louis Spohr: Klarinettenkonzert Nr. 1 c-Moll (Ernst Ottensamer, Klarinette; Wiener Philharmoniker: Colin Davis); Felix Mendelssohn Bartholdy: Sonate B-Dur, op. 45 (Johannes Moser, Violoncello; Alasdair Beatson, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur, KV 200 (Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner); Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 64, Nr. 4 (Leipziger Streichquartett); Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Der goldene Hahn", Vier musikalische Bilder (Münchner Rundfunkorchester: Gabriel Chmura)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Leos Janácek: "Märchen" (Nicolas Altstaedt, Violoncello; Fazil Say, Klavier); Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven (Markus Becker, Klavier; NDR Radiophilharmonie: Eiji Oue); Jean-Xavier Lefèvre: Quartett Nr. 2 (Eduard Brunner, Klarinette; Ana Chumachenko, Violine; Hariolf Schlichtig, Viola; Wen-Sinn Yang, Violoncello)

04.58 Uhr
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